Donnerstag, 25. Juni 2009

Sommer, Sonne...?

Die Schule ist aus! 
Ja der Sommer beginnt für amerikanische Kinder recht früh. Aber leider spielt das Wetter nicht so richtig mit. Denn seit Montag ist der Beachclub geöffnet und ich war noch nicht einmal in der Nähe, denn seit letztem Samstag regnet es hier ununterbrochen...

Letzten Mittwoch hatten wir da noch ein bisschen mehr Glück. 
Nach einem kurzen Telfonat mit Franzi wurde spontan beschlossen sich am nächsten Mittag am Strand zu treffen.
2 deutsche Mädels und 5 Kinder im Alter von 1 bis 11...
Aber es war perfekt! Amanda hat immer schön in unserer Nähe gespielt. Alle anderen Kinder haben sich beim Sandburgen bauen den nachmittag vertrieben. Wir waren uns einig, dass wir das ruhig öfter machen können, und haben bei einem Iced Coffee die Sonne genossen...

Letzten Freitag habe ich mich auf nach New York gemacht, mal wieder. Denn um endlich mal meine 6 Credits zusammen zu bekommen, habe ich an meinem ersten Wochenendkurs an der Long island University. Diese Kurse sind speziell für Au Pairs, die auch auf schnellem und einfachen Weg ihre Credits bekommen wollen.
Auch wenn der Bus mir das Leben schwermachen wollte, habe ich trotz 45 minütiger Verspätung meinen Anschlusszug nach Long Island bekommen und alle anderen Au Pairs schon dort getroffen.
Der Kurs selbst war ganz in Ordnung, nur hatte unsere Lehrerin ein kleines Problem mit ihrem Leben und hat uns das bei jeder Gelegenheit spüren lassen. Neben unseren Hausaufgaben, hatten wir auf den Zimmer jedoch auch eine Menge Spaß und haben das Wochenende ganz gut überstanden.
Am Sonntag hat so ziemlich jeder einen früheren Bus nehmen können. 
Den Montag verbrachte ich hauptsächlich mit den Vorbereitungen für Audras Geburtstag, den wir dann am Dienstag feiern konnten. Dank der Regens ist unser Plan reiten zu gehen sprich wörtlich ins Wasser gefallen, aber wir haben uns in Boston ganz gut den Nachmittag vertrieben.

Ich hoffe auf gutes warmes Wetter und ein paar Sonnenstrahlen... Wer zu viel hat, bitte rüberschicken!!!

Nur mal wieder ein kleiner Bericht um alle auf dem laufenden zu halten. Nächsten Samstag haben wir hier eine große Garten Party zum Unabhängigkeitstag, da kommen dann hoffentlich mal wieder ein paar Bilder dazu!


Donnerstag, 11. Juni 2009

Von fliegenden Bällen und fehlenden Kappen.

Um die ganze Fahrt nach Alexandria, 2 minuten von Washington DC entfernt, etwas zu entspannen wurde einfach ein kleiner Zwischenstop in Pawtucket eingelegt. Aber nicht irgendwo, sondern am Mc Coy-Stadium... und was kann man da sehen??? Die Pawtucket Red Sox.
Mit Red Sox Mütze und viel Vofreude bewaffnet nahmen wir alo unsere Plätze ein und ich konnte immer noch nicht richtig glauben, nach 9 Monaten endlich das erste mal live dabei zu sein.
Es waren zwar nicht die richtigen, echten, berühmten Red Sox... aber toll wars trotzdem.
Auch wenn ich mich fast jeden Nachmittag Baseball spielend auf dem Rasen vor unserem Haus wiederfinde, weiß ich bei weitem noch nicht alle Regeln... Mein Gastvater ließ sich Löchern und nach fast 3 Stunden war ich zufriden und wusste ein bisschen mehr.
 
Das Baseball-live-im-Stadium-seh-Neulings-Bild

Die Pawtucket Red Sox spielen in der Minor-League und sind quasi direkt unter den Boston Red Sox. Alle  Spieler der Boston Red Sox, die verletzt sind oder waren fangen erst einmal wieder bei den Pawtucket Red Sox an, sich langsam wieder ein zuspielen. Also kann man mit viel Glück auch mal einen Major-League-Baseballspieler sehen ohne ca. 100$ für eine Karte zu bezahlen. So jetzt hab ich ert einmal alle mit diesen ganzen Red Sox verwirrt, hier kommen ert einmal ein paar Bilder:

Sogar Bert kam in den Genuss eines eigenen Sitzplatzes! 

Mein lieblings Bild!!!!!!
Amanda, Alexander und ich mit Sox, dem weiblichen Maskottchen


Nach ca. 3 Stunden ging es dann rein ins Auto und on the Road... 8 Stunden fahrt lagen vor uns.
DerPlan war, dass alle Kinder einschlafen, und alle Erwachsenen abwechselnd wach bleiben. Nun da mein Gastvater nicht so richtig schlafen konnte und meine Gastmutter nicht richtig müde war... hab ich ein bisschen die Augen zugemacht. Und nach ca. 4 Stunden unterbrochenem Schlaf waren wir auch schon früh um 6 da... Ich bin glücklicherweise rechtzeitig aufgewacht um vom Highway aus das Capitol, das Washington und Lincoln Memorial zu sehen. Und schon wurde ich in der Zeit um 9 Monate zurück versetzt und hab den 2ten tag in den USA noch einmal erlebt.
Bevor ichmich an diesen Post gesetzt habe, wurde noch einmal schnell der erste Eintrag meines Blogs gelesen und ich musste feststellen, dass die versprochenen Bilder von Washington DC NIE veröffentlicht wurden, also ich glaube ich sollte das jetzt ändern!


Nikola und ich vor dem Capitol. Wir haben den Brunnen Rand wie jeder andere Tourist zum sitzen benutzt. Unsere AuPair Kollegin aus der Ukraine musste sich allerdings rücklinks, seltsam blickend fotografieren lassen. Sehr amüsant für alle anderen!
Leider werden gemeinsame Bilder von Nikola und mir hier in den USA, dieses Jahr nicht mehr entstehen. Denn nachdem sie sich den Fuß gebrochen hatte musste sie schon früher wieder nach Hause. Ein sehr seltsames Gefühl, zu wissen das diejenige mit der man alle anfängliche Aufregung, Angst, Trauer und Freude geteilt hat nicht mehr hier ist.


das Washington Monument

Nein, das ist kein bild von der Berit vor einem Zaun, denn gaaaaaanz weit hinter dem Zaun ist das Weiße Haus. Damals hat der Obama aber noch nicht dort gewohnt. Damals... das ist erst ein dreiviertel Jahr her... ;)



Hier stehe ich vor dem Reflecting Pool vor dem Licoln Memorial... Jaaaaa genau hier haben sich Forrest Gump und Jenny wieder getroffen : )


Bei unserem Trip war allerdings kein Sightsseing vorgesehen, denn wir waren ja zur Familienfeier eingeladen.
Glücklicherweise konnten wir, ohne für eine zusätzliche Nacht zu zahlen ,morgens um 6 Uhr unsere Hotelzimmer beziehen.
Audra und Arthur haben geschlafen, während ich mich um die Kinder gekümmert habe. Nach 2 Stunden hatten wir das einzige Buch durchgelsen und wir hatten hunger, also ging es erst einmal zum Frühstück.Mit vollem Magen lässt sich ja auch viel besser schlaf nachholen, dachten jedenfalls Alexander und Amanda. Bradley ist wenig später mit Arthur schon einmal zu Arthurs Bruder gefahren. Wir sind dann nachgekommen.
Manchmal frage ich mich wirklich ob Haustüren in Amerika nur aufgemalt sind, denn beutzt werden sie sowieso nie. So auch dieses mal. Es war wirklich schön. 
Der große Pool wurde zwar erst am nächsten Tag genutzt, aber Alexander wollte alles schon einmal vortesten. Und nach einem fehlgeschlagenen Versuch den herantreibenden Ball ein bisschen eher zu schnappen, hat er seinen Wunsch doch gelcih mal in die Tat umgesetzt und ist mit allem drum und dran hineingefallen. Glücklicherweise hat er sich gleich am Rand hochgezogen und nachdem wir alle unsere Bewunderung für seine besonderen Tauchfähigkeiten ausgesprochen haben, waren zumindest schon einmal die Tränen getrocknet.
Da am Freitag abend bis spät in die Nacht noch Verwandtschaft abgeholt oder empfangen werden musste, gab es für alle Anwesenden ein kleines Dinner und dann schon wieder zurück ins Hotel.

Obwohl der ganze Spaß erst halb zehn begann fanden sich alle Väter der Lacrosse und Field Hockey Spielerinnen schon 3 Stunden früher ein um Plätze zu besetzen.
Doch als alles anfing war ich schon ein bisschen entäuscht. Alle Mädels hatten weiße Kleider an! Ein weißes Kleid, das wars. Keine Robe, keine Kappe... nichts! Zwar war es ganz schön beeindruckend das es fast 80 Mädchen geschafft haben verschiedene Kleider zu finden, trotzdem... die KAPPEN haben gefehlt. Man sollte doch meinen, das in so einer Privatschule wenigstens für so etwas gesorgt ist. Wie dem auch sei, die ganze Zeremonie war sehr schön gestaltet. Die Redner hielten gute, amüsante Reden und die Musik hat alles noch einmal ein bisschen aufgelockert. Allerdings wurde die ganze Diplom Übergabe sehr gehetzt. Und alphabetisch georden stürzten alle Schüler auf die Bühne. Das Beobachten dieser ganzen Zeremonie gestaltete sich aber auch wieder schwierig, denn nicht nur beschlossen alle Eltern sich genau vor der Bühne aufzubauen, um die Bilder ihrer Sprösslinge zu machen, sondern gleich dort zu bleiben. Unmöglich wurde es dann aber , als sich vier Amerikanerinnen, die einem gewichtigen Vorurteil alle Ehre machten, genau vor dem ganzen Geschehen ausbreiteten.
Also keine in die Luft fliegende Kappen. Wäre ich nur in Plymouth geblieben, hier flogen nämlich so einige Kopfbedeckungen durh die Luft.
Den Nachmittag verbrachten so ziemlich alle unter 22-Jährigen im Pool.




Der angebrachte Basketball-Korb brachte sogar den kleinsten ganz viel Freude.

Als am Sonntagmorgen alles gepackt war, sind wir zum letzten Brunch gegengen und haben uns dann auch schon auf den Weg gemacht. Und wie Mary schon sehr Weise vorrausgesagt hat, standen wir in New York ganze 2 Stunden im Stau. Es war schon sehr deprimierend wie die Zeit am GPS immer länger wurde.
Gegen 11 pm erreichten wir dann endlich Plymouth. Nur das Garagentor schien sich nicht ganz so über unsere Rückkehr zu freuen, denn das wollte partout nicht aufgehen. Als Audra dann mit Panick feststellte das ich ihren Schlüssel habe ( zur  Erinnerung, Eingangstüren für die meisten Bewohner nur Atrappe) und dieser sich  in meinem Zimmer befindet, wurde die Fernbedienung schon etwas energischer gedrückt, bis sich endlich etwas in bewegung setzte.
Ich muss sagen es war wirklich ein sehr schönes Wochenende und ich habe mich in der ganzen Familie sehr wohl gefühlt.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Niagara Falls


Da ich noch ein bisschen urlaub übrig hatte und Eric, der gerade seinen Papa in South Carolina besucht, sowieso fast immer langeweile hatte wurde kurzerhand die Idee eines gmeinsamen Urlaubs geboren.
Denn wenn man sich nach ca. 8 Monaten mal wieder im selben Land befindet sollte man sich ja auch einmal treffen.
Gesagt getan, unser Ziel hieß Niagara Falls, NY!
Am 21. 05 machte ich mich früh mit Zug auf nach Boston und von dort zum Flughafen.
Doch am Bahnhof empfing mich nicht nur ein Streichquartett sondern auch eine SMS von Eric, der schon 3 Stunden später als erwartet ankommt.
Am Flughafen ging alles gut und wenig später saß ich in meinem Mini-Flieger nach Buffalo. 
Zum Glück ging die Zeit schnell vorbei und nach 8 Monaten haben Eric und ich uns das erste mal ohne einen Computer zwischen uns wieder gesehen.

Da wir dank dem lieben Eric sämtliche Busse, die uns ans Hostel hätten bringen könnten, verpasst haben mussten wir mal wieder warten aber irgendwann gegen 8 kam dann ein Bus, der in die richtige Richtung fuhr.
Allerdings waren wir geschockt als wir in Niagara Falls ankamen. Wir sind an Straßen entlang gefahren, wo 1 von 10 Häusern bewohnt waren. Am Hostel angekommen war ich allerdings positiv überrascht.
Bei uns auf dem Gang wohnte ein älterer Herr, der in Niagara Falls aufgewachsen ist und gleich einmal Touristen-Auskunft für uns gespielt hat. Er hat uns auf sämtlichen Karten, die er auftreiben konnte, alle wichtigen Orte und Aussichtspunkte gezeigt.

Niagara Falls ist nicht nur das englische Wort für die Niagara Fälle sondern auch der Name der beiden  Schwesternstädte auf amerikansicher und kanadischer Seite. Niagara Falls, Ontario und Niagara Falls, New York sind durch die Rainbow Bridge miteinander verbunden und die führt über den Niagara River in dem sich die American Falls und die kanadischen Horsehoe Falls befinden. Und genau dorthin begaben wir uns am Freitag morgen. 
Nach schnellem Besuch im Vistor Centre haben wir uns einer Tour angeschlossen.
Zuerst ging es mit dem kleinen Bus auf Goat Island... rechts von Goat Island gehen die amerikanischen Fälle runter und links rauschen die Kandischen in die Tiefe.
Unser erster Stop hieß "Cave of the Winds". Wir wurden also mit gelbem Regencape und, was ich sehr toll fande, auch Sandalen ausgestattet. Im Fahrstuhl gings runter und von da an ganz nah ran an die "Bridal Veil Falls" (Teil der American Falls).

Dieses Gerüst wird jedes Frühjahr neu gebaut. Ich habe keine Ahnung wie diese Menschen das jedes jahr anstellen, denn es kommt schon eine ganze Menge Wasser runter.

Und während Eric die Falls richtig genießt...
... macht die Berit lieber ein Paar Bilder mit Bert und posiert vor den Horsehoe Falls. 
(Man Beachte Berts Regencape! )



American Falls
dieses Nebel-Sprühregen-Wolken-Gebilde haben wir auch von unserem Zimmer aus gesehen (20 minuten Fußweg entfernt)


Nachdem wir unzählige Bilder von allen Aussichtspunkten aus gemacht haben sind wir mit unserem Büsschen zum Daredevil Museum gefahren. Es war eigentich mehr ein Supermarkt, in dem der hintere Teil mit Fahrzeugresten der Daredevils ausgestattet war. Daredevils wurden die Menschen genannt, die mit Fässer, Reifen, JetSkis und allerlei anderem Gefährt versuchten die Niagara Fälle hinunter zu stürzen UND zu überleben. 
Joe, unser Tourguide meinte nur, dass jährlich etwa 12 Menschen gefunden werden, die ihrem Leben ein Ende setzen wollten.

Nach dem Museum gings zum Whirlpool, eine etwa 5 minütige Fahrt entfernt. Das war der Platz an dem die Fälle einmal starteten. Es war jetzt nicht so besonders.

Und dann ging es endlich zur "Maid of the Mist".
Das Boot, dass uns ganz nah an beide Fälle bingen sollte. Doch zuvor hatten wir auf dem Observation Tower noch einmal die Möglichkeit sehr gute Bilder von beiden Fällen zu bekommen.




Diesmal wurden uns blaue Regencapes verpasst, mal wieder sehr stylisch ; )


Wir hatten Glück und bekamen einen relativ guten platz. Joe meinte nur an Wochenenden kann man schon mal bis zu 3 Stunden anstehen und dann wird man mit 299 anderen Personen auf das Boot gequetscht. Ich muss sagen wir hatten wirklich Glück, denn als wir am Samstag ( Memorial Day Weekend ) nochmal zu den Fällen sind waren die Schlangen schon um einiges länger.







Leider konnte man die Horeshoe Falls nie so richtig sehen, da es einfach zu dunstig, nebelig... ich finde einfach nicht das richtige Wort!... war. Aber da das Boot auch mal über die Grenze, die genau in der Mitte des Flusses verläuft, gefahren ist kann ich jetzt auch sagen, dass ich einmal kurz in Kanada war.

Die "Maid of the Mist" war die Letzte Station unserer Tour. Wir entschlossen uns noch einmal schnell zum Hostel zurück zu gehen und dann rechtzeitig zum Feuerwerk wieder zu kommen.
Nachts werden die Fälle angestrahlt und das sah dann so aus.



Das Feuerwerk startete pünktlich um 10.
Natürlich kam der ganze Spaß von der kanadischen Seite, denn so weit ich weiß sind Feuerwerke in den USA nur am Independence Day am 4. Juli erlaubt.
Ich muss and dieser Stelle erwähnen, dass Niagara Falls, Onatario in keinster Weise mit dem auf der amerikanischen seite zu vergleichen ist. Man sieht nur Hotels und Casinos. Und sowieso scheint das ganze auf amerikansicher Seite touristisch ein bisschen besser genutzt worden zu sein, als auf amerikanischer.
Allerdings muss man dazu sagen, dass es auch auf amerikanischer Seite ein Casino gibt.
Dazu gibt es wiederum eine kleine Erklärung. Der Staat New York verbietet es Casinos zu bauen oder zu betreiben. Allerdings gibt es noch Gebiete, die nicht unter das Gesetz von new York fallen, nämlich Gebiete, die den Indianer-Stämmen als Wieder-gutmachung gegeben wurden. Also wurde das Casino in Niagara Falls einfach auf so einem Stückchen Erde gebaut. 

Samstag beschlossen wir nach Buffalo zu fahren. Diese Stadt werde ich nie wieder besuchen.
Wir laufen also an einem Samstag morgen an der Main Street entlang und es kommen 4 Menschen und fragen ob wir einen Dollar haben und das wars. Von überall her kam irgendwelche Musik und wir fühlten uns wirklich wie in einer Geisterstadt. Aber wir hatten ein Ziel. Wir wollten zur " Anchor Bar" in der 1964 die Buffalo Chicken Wings erfunden wurden. 
Danach ging es auf zum Delaware Park. Dieser Park wurde vom selben Menschen designt, der auch den Central Park in new York City entworfen hat.
Auf unserem Weg dorthin ging es durch einen Friedhof. Wir wollten ein bisschen abkürzen. Blöderweise hatte der ganze Spaß auf der anderen Seite keinen Ausgang. Da wir aber wirklich keine Lust mehr hatten, nocheinmal ganz herum zu laufen, sind wir einfach mit der Metro wieder zum Busbahnhof zurück gefahren und dann wieder zurück nach Niagara Falls. Am Samstag abend ist Eric noch einmal schnell über die Rainbow Bridge nach Kanada. Da ich mein Visum aber nicht zu meiner Agentur geschickt hatte und es da in letzter Zeit sowieso ein bisschen Probleme gab und ich einfach nur viel zu viel Angst hatte nicht wieder zurück zu kommen, bin ich einfach in Amerika geblieben.

Am Sonntag sind wir noch ein letztes mal zu den Fällen gegangen und haben dieses Naturschauspiel einfach noe einmal auf uns wirken lassen.
Und schon ging es wieder zum Flughafen und es heiß Abschied nehmen. Aber es sind ja auch nur noch en bisschen mehr als 3 Monate!

Wieder gut in Plymouth angekommen empfing mich erst mal wieder der gewohnte Alltag. Aber nach 4 Tagen Urlaub kann ich mich auch nicht beschweren.

Als ich heute mit Audra unterwegs war, sind wir an der örtlichen High School vorbeigefahren und dort stand ein völlig demoliertes Auto neben der Einfahrt.
Das ist der amerikanische Weg "Don't drink and drive" zu vermitteln. Denn zur Zeit finden überall Proms statt. Audra meinte, dass es bei ihr an der Schule auch so geregelt wurde. Jedes Jahr wurde das selbe Auto hingestellt bis ein neuer Unfall passierte, dann wurde dieses Auto ausgetauscht.
Auf der einen Seite war ich wirklich geschockt, auf der anderen Seite hat es mich aber auch nicht wirklich überrascht, dass das hier in Amerika nicht wirklich nur mit einem Plakat oder so getan ist.

So das war mein kleiner Reisebericht.
Nächste Woche Donnerstag fahren wir nach Washington DC zur Graduation von Arthurs Nichte. Ich freu mich schon sehr auf das ganze Drumherum und ich will sehen wie alle ihre Hüte oder Kappen oder was auch immer das ist, hochwerfen.


Dienstag, 5. Mai 2009

Es wird wieder Zeit...

Jetzt sitze ich mal wieder auf meinem großen Bett und kann mich endlich einmal aufraffen einen kleinen Blog-Eintrag zu verfassen. Ich hab mir wirklich fest vorgenommen, das gleich nach dem "Urlaub" zu machen. Der "Urlaub" steht zu recht in " ", denn ich habe, erst recht seit der Karibik, eine andere Auffassung von diesem Wort.
Am Morgen des 20. 04 hieß es auf nach Danvers.
Danvers ist ein kleines Örtchen in der Nähe von Salem, ca. 30 Minuten nördlich von Boston. 
Nur noch einmal zur Erinnerung: wir mussten das Haus verlassen da der Parkettboden in der Küche neu versiegelt werden musste. Und da nun mal die Küche, wie glaube ich in jedem Haus DER Treffpunkt ist und es nicht unbedingt einfach wäre das gesamte Familienleben auf einmal in den Flur zu verlegen, wurden die Taschen gepackt und die Ferienwoche wurde genutzt um die Umgebung zu erkunden.
Da wir das Haus schon sehr früh verlassen mussten und der Anfahrtsweg mit 75 Minuten für amerikanische Verhältnisse nicht der Rede wert ist, waren wir schon viel früh am Hotel.
Die Stunden bis zum einchecken wurden in einem nahe gelegten Park verbracht. Der Spielplatz wurde aber nach 2 Stunden auch ganz schön langweilig. Aber Alexander und Bradley haben tapfer gespielt und gespielt und gespielt... und irgendwann war dann auch Zeit zum einchecken.
Da der Urlaub relativ kurzfristig gebucht wurde, hatten wir nur ein Hotelzimmer mit 2 Doppelbetten. Also hieß es für Audra und Berit abwechselnd mit Bradley und Alexander ein Bett teilen.
Es ist wirklich unglaublich wie ein 3.- und 5. Jähriger 95 % der Platzes in einem Bett einnehmen können. Mal hatte ich Füße, mal Hände im Gesicht, einmal wurde ich fast rausgekickt und am nächsten morgen waren alle Kinder ausgeschlafen, nur unter Audras und meinen Augen wuchsen die Augenringe.
Am Dienstag ging es mit dem Bus in Bostoner Childrens Museum. Leider war das Museum dank der Aprilferien total überfüllt, aber auch dieser Tag ging vorüber. Am Mittwoch trafen wir Audras Großtante und am Donnerstag ging es endlich nach Salem.
Salem ist bekannt für die Hexenverfolgung im Neuengland des 16. Jahrhunderts. Viele interessante Museen zeigen wie mit Hexen verfahren wurde. Salem ist wirklich eine süße kleine Stadt und besteht mal nicht nur aus diesen bekannten Holzhäusern.





Am Freitag wurde ganz schnell wieder nach Hause gefahren. 
Zusammengefasst war diese Woche wirklich nur ein Noturlaub und mehr oder weniger wurde gezwungenermaßen vor die Tür gegangen. Aber man kann auch nicht immer den absoluten Karibik-Entspannungs-Urlaub haben...

Nachdem ich den Samstag mit viel schlafen verbracht habe wurde ich Sonntag morgen auf dem weg zur Kirche von der Hitze erschlagen.
Auf einmal waren statt der frühlingshaften 14 º Celsius fast sommerhafte 30 grad. Also es ist ja kein Problem mit der Hitze in Häusern in Amerika, denn meistens wird es mit der Klimaanlage einfach übertrieben und im Sommer friert man sich drinnen den Popo ab, allerdings sobald man das Haus verlässt trifft einen dann der Schlag. Das tolle Wetter hielt überhaupt noch bis Dienstag, dann wurde es wieder kalt... leider.
Um zu meinem anschließenden Cluster-Meeting zu kommen musste ich erst den Zug, dann die T und dann noch den Bus nehmen. Denn die liebe Joy kann in dem großen Boston nicht einen Diner aussuchen, der etwas einfacher übers öffentliche Verkehrsnetz zu erreichen ist. Wir trafen uns also zum Essen, denn Joy wollte bei ihrem letzten Meeting lieber sitzen und reden.
Da ich wieder hemmungslos zu spät kam, hatte ich ungefähr 15 Minuten um zu essen und dann ging es schon ans große Verabschieden. 
Joy drehte sich doch wirklich um und meinte mit einer leicht weinerlichen Stimme, dass es doch jetzt leider Zeit zum Verabschieden sei. Wie man sicherlich merkt fiel mir das ganze nicht sonderlich schwer ich fand es nur mal wieder toll, wegen 15 minuten ca. 2 Stunden durch halb Massachussets zu düsen. Nun ja das wars erstmal mit Joy...



Nun ja allerdings gibt es ein paar Probleme im Bezug auf meine Gastfamilie und die Organisation. Denn da meine Gatfamilie vor mir ein AuPair für 6 Wochen hatten zählt das Jahr für meine Gastfamilie von eben letztem Juli an.  Joy meinte nur, dass Audra entweder für die letzten 2 Monate noch einmal unmengen an Geld bezahlt oder ich mir für den Rest eine neue Gastfamilie suche. Ist schon nett wenn man merkt wie Joy doch um das Wohl von jedem besorgt ist... ; )

Ach das habe ich glaube noch gar nicht erzählt:
Wir haben jetzt ein gelbes Kajak in der Garage stehen. Da wir das Wasser ja wirklich direkt vor der Haustür haben wird dann im Sommer immer fleißig in der Plymouth Bay rumgepaddelt.
Na wenn ich da an unseren Campingurlaub vom letzten Jahr denke... nun ja wir werden sehen.
Aber lustig wird es ganz bestimmt.

So und an dieser Stelle möchte ich noch einmal nach San Francisco zur Nikola winken. Diese hat sich nämlich ganz besonders darum bemüht, dass dieser Eintrag zu Stande kommt.
; )

Sonntag, 19. April 2009

Ostern und ein Tag am Strand

Ostern in Amerika ist... also nennen wir es einmal gewöhnungsbedürftig.
Wie erwartet wurde alles mal wieder ein bisschen übertrieben. Denn am Abend vor Ostersonntag mussten alle "kleinen" Osternester fein eingepackt und alle Eier versteckt werden.
Das klingt ja eigentlich ganz normal... NEIN denn die Eier sind aus Plastik und entweder mit Süßigkeiten oder kleinem Spielzeug gefüllt. Und natürlich wurden die Kinder mal wieder mit Geschenken überschüttet, für die Jungs jeweils eine Digitalkamera, für Amanda eine Barbie und dann noch für jedes Kind ein Spiel. Ich war mehr als geschockt, als Audra fragte ob sie noch Geld in ein paar Plastikeier füllen soll. Als Bradley dann am nächsten morgen ziemlich angesäuert nach ein bisschen Geld gefragt hat. 
Ich habe einfach nur die toll gefärbten, hartgekochten Eier, die im Garten versteckt werden vermisst und die dazugehörige Ostereierjagd mit meiner Schwester.
Allerdings retteten die Ostereier, die meine Mama über die Anna zu mir geschickt hat, mein Ostern ein kleines bisschen.

Ansonsten verlief die Woche ganz ruhig... bis Freitag Abend, denn zum ersten Mal kam Franzi aus Boston mich besuchen.
Wir entschieden uns für Kino am Freitag. Also auf zur Mall. Wir haben "17 again" gesehen. Der Film war ganz lustig, halt mal wieder eine seichte, amerikanische Komödie.

Der Samstag begann mit ausschlafen... und dann stand auch schon Alexander in meinem Zimmer um uns freudig mitzuteilen, dass es doch jetzt Zeit wäre zum Kindergeburtstag seines Freundes zu gehen. Danach waren wir wach, gut man müsste eventuell erwähnen, dass es bereits halb elf war. 
Und dann zum ersten mal...Breakfast at the Beach
Ich habe schnell ein paar Muffins, Erdbeeren und noch ein bisschen anderen Frühstücksspaß gepackt. Der Strand ist wirklich fast direkt vor der Haustür, also muss das auch genutzt werden.
Natürlich mussten wir unser tolles auf-einem-Stein-am-Long-Beach-Frühstück auch auf einem tollem Bild festhalten. Das stellte sich dann allerdings wieder als schwieriger heraus, denn es mussten nicht nur die Franzi und die Berit sondern auch das komplette kleine Picknick UND das Meer drauf. Also musste die Franzi mal mit ein paar Steinen kuscheln um das tolle Bild hinzubekommen.

                                             und so sah dann das fertige Ergebnis aus:

Und weil das Wetter dann doch ganz toll war und sich schon die ersten mutigen Kinder in die Fluten gestürzt haben, sind wir wenigstens ein bisschen barfuß durchs Wasser gelaufen. Bis wir dann noch irgendwo ein tolles Plätzchen im Sand gefunden haben.
Zurück ging es dann gleich über die große aufgereihte Steinreihe um noch schnell der Franzi die Mayflower zu zeigen nun a und als wir dann mit allen Outdoor-aktivitäten fertig waren, ging es noch einmal in die Mall. Und was soll ich sagen es war ein toller Tag einfach nur zum in die Luft springen : )



Diese Woche wird der Parkettboden in der Küche neu versiegelt und was macht man da? Richtig, man fährt erst mal eine Woche mit Sack und Pack in den Urlaub. Und deswegen geht es für Audra, die Kinder und mich nach Salem, nördlich von Boston. Ich habe absolut keine Ahnung was mich erwartet... 



Samstag, 4. April 2009

Endlich Besuch!

Am Donnerstag den 26.03 war es endlich so weit... nach genau 28 Wochen in Amerika sollte ich das erste mal Besuch aus Deutschland bekommen. Ich war ja soooo aufgeregt und bin an diesem Tag wirklich Punkt 6.30 Uhr aus dem Bett gesprungen.

Kurz bevor ich mich auf den Weg zum Flughafen gemacht habe, hab ich im Internet noch einmal schnell nach Annas Flug geschaut... Und da stand es... Ankunft voraussichtlich 4.15 pm. Na toll fast eine ganze Stunde später als geplant. Aber nicht desto trotz ging es von Kingston zur South Station und von dort zum Logan International Airport. Ich hab mich dann also mit Boston Creme Donut und tollem großen, selbstgebastelten, bunten ANNA Schild in den Wartebereich gesetzt und gewartet. Und nach einem Weilchen wurde der Flug gegen 3.55 pm als gelandet angezeigt. Jetzt weiß ja die Berit, dass man in Amerika nicht so einfach aus dem Flieger springt, sich einen Stempel holt und dann samt Gepäck in die Ankunftshalle marschiert. Nein man stellt sich in eine sehr lange Schlange und wartet wartet wartet bis ein manchmal netter Beamter den Pass und alles durchsucht und einen mit fragen löchert. Und aufgrund dieses Wissens hatte ich nicht vor mich vor 4.20 pm in Richtung Begrüßungsarea (oder wie man das auch immer nennen mag) zu begeben.

Ich sitze also einfach nur rum und beobachte alle anderen Menschen und träume schon von meiner eigenen Flughafen-begrüßungs-Szene im September, als ich auf einmal meinen Namen höre und es war... ANNA. Ich habs versaut! Dieser blöde Flug landete schon eine halbe Stunde eher und ich war nicht vorbereitet. Nach fast 5 minütigem Umarmen hatten wir uns dann beide aber wieder beruhigt.
Billig-Prinzenrolle gegen Amerika-Donut. Herrlich!!!


Dann haben wir uns erst einmal auf den Heimweg gemacht. Zu Hause angekommen ist Boo erstmal total ausgeflippt und Anna hat die Herzen von Bradley und Alexander im Sturm erobert.

Für Freitag stand Boston auf dem Programm. Wir haben uns für eine Duck-Tour entschieden. Also schnell Karten gekauft und hinein in unser lila Gefährt.
Und nachdem wir dann alles von Bostons Straßen aus bestaunt haben ging es einfach mal so in den Charles River hinein. Denn vom Wasser aus hat man schließlich auch eine gute Sicht.
Und da wir dank des Duck-Tour Tickets günstiger ins Bostoner Science Museum gehen konnten, wurde das kurzerhand noch schnell in unseren engen Zeitplan gequetscht. Es war ganz lustig aber irgendwann hats auch gereicht und wir haben uns wieder auf den Heimweg gemacht.

Denn Samstag morgen hieß es erst einmal packen für New York City. Gegen mittag machten wir uns auf um noch einmal Boston zu erkunden. Wir haben uns von American Eagle zu Urban Outfitters und Abercrombie&Fitch gekämpft und haben das getan, was wir doch am besten können... shoppen.
Nicht gerade der cleverste Tag aber egal.

Die Fahrt zum Hostel, in dem wir die Nacht zum Sonntag verbracht haben, gestaltete sich dann schon ein bisschen schwieriger. Die Haltestelle, an der wir aussteigen wollten kam einfach nicht... nach einer ganzen weile sind wir dann einfach ausgestiegen und haben uns durchgefragt. Man hätte ja einfach mal nachdenken können, dann hätten wir vielleicht auch rausgefunden, dass sich die Church Street in der Nähe von 2 großen Kirchen befindet. *hust*
Aber im Hostel gings weiter. Nach sämtlichem Einchecken wurde uns unser Schlüssel gegeben. Aus irgendeinem Grund hab ich ein paar Probleme mit den Zahlen gehabt und bin mit dem Schlüssel für Zimmer 39 geradewegs auf Zimmer 34 zugelaufen. Die Anna hatte überhaupt keine Chance irgendetwas zu sagen. Natürlich wundere ich mich auch noch warum sich dieser blöde Türknauf nicht bewegt. Aber nach ein bisschen Gewalt und rütteln ging die Tür auf einmal auf. Tadaaa!
Naja den ganzen Fehler haben wir bemerkt als wir die besagte Tür einfach nicht mehr aufbekommen haben und der nette Mensch uns helfen musste. 
Was dieser Mensch gedacht hat, wollte ich auch lieber nicht wissen. Zum Glück sind wir am Sonntag morgen halb 6 schon wieder los.
Denn es ging zum Bus der uns pünktlich um 12 Uhr in New York absetzte. Und sofort wurde ich zurück versetzt in diese abartig kalte Silvester Nacht... aber diesmal ging es mit der Kälte und die Sonne hat auch fast geschienen.
Da das Wetter jetzt nicht soooo toll war sind wir erst mal ins Hostel gefahren um unseren ganzen Kram abzugeben. Und danach stand mal ein bisschen Kultur auf dem Programm, denn was macht man an einem verregneten Sonntag Nachmittag? Richtig man geht ins Museum.
Wir entschieden uns für das American Museum of Natural History. 


Dann noch ein bisschen auf der 5th Avenue langschlendern und zurück ins Hostel. Auch dort hatten wir mal wieder Türprobleme. Die Zahlen stimmten, nur konnte uns das Schloss dieses mal nicht leiden. Naja nach ewigem hin und her rennen und nachfragen hat uns dann eine Angestellte aus dem benachbarten! Hostel geholfen.
Den Stadtplan auf dem Bett ausgebreitet und besprochen was wir uns am nächsten Tag alles ansehen wollen und schon ging es ins Reich der Träume.

Denn am Montag hieß es extreme-sightseeing.
Nach einem kleinen Frühstückchen bei Starbucks ging es mit der tollen Subway eimal bis an den Südzipfel Manhattans. Von dort aus nahmen wir die Staten Island Ferry. Wir haben den ganzen Spaß am Neujahrsmorgen zwar schonmal gemacht, aber so einfach und günstig bekommt man die Statue of Liberty und die Skyline von Manhattan einfach nicht zu  sehen.
Dann zur Wall Street, Ground Zero und zum Empire State Building. Zwar konnten wir dank unserer online gekauften Tickets eine der drei Schlangen überspringen, warten mussten wir trotzdem ewig und ganz oben sind wir dann fast weg gepustet worden. Aber die Aussicht war grandios. 
Nun da die Füße schon etwas schwerer wurden und der Magen sich meldete wurde kurzerhand Pause gemacht. Das SCHWARZBROT! aus Deutschland ausgepackt und mittag gegessen.
Hinterher mussten wir noch einmal die 5th Avenue entlang, denn die liebe Anna hat am Montag morgen einfach die gesamten Bilder von ihrer Speicherkarte gelöscht.
Jetzt weiß sie auf jeden Fall, dass man nicht ohne weiteres "OK" bei "Karte formatieren?" drückt : )
Also um wie gesagt alle Bilder wieder zu bekommen mussten wir noch einmal 5th Ave und Times Square abarbeiten...
Von dort aus ging es zur Grand Central Station und zum UNO Gebäude. Dort waren wir dann aber schon soooo erledigt, dass wir uns einfach nur bis zur nächst besten Parkbank schleppen konnten. 
So ca. 30 min später haben wir kurzerhand den Bus zurück genommen und am Central Park ausgestiegen. Sehr sehr toll dort. Ich fande es wirklich schade, dass wir nicht mehr Zeit hatten.

Der Dienstag war eigentlich nicht ganz so spektakulär, aufstehen, frühstücken und in Bus zurück nach Boston.
So jetzt aber erstmal genug geschrieben, hier kommen die Bilder :






Ich war auch noch am Mittwoch voller Tatendrang und wollte Anna Plymouth zeigen... aber Nein... sie wollte nicht.
Ich möchte jetzt hier nicht so tun als ob sie ein Welt-Highlight verpasst hätte, aber Plymouth ist eine schnuckelige kleine Stadt.
Wir sind stattdessen mal schnell die 10 min bis zum Long Beach gelaufen. Leider war das Wetter mal wieder nicht sooo der Hammer, aber ein Strand ist für mich sowieso bei fast jedem Wetter schön.
Anna hat auch einige Veränderungen im Leben unseres Hundes zu verantworten... denn dank ihr, kam er das erste mal seit einer wirklich langen Zeit mal wieder vor die Tür. Nicht immer nur in den Garten, irgendwo haben wir eine Leine hervorgewühlt und los ging es.
Dieser Arme Hund ist so etwas ja leider überhaupt nicht gewöhnt, also hat er uns nur durch die Gegend gezogen und war total überwältigt von den ganzen neuen Eindrücken.
Aber ich war mit ihm jetzt auch schon ein paar mal unterwegs.
Am Mittwoch Abend wurde zum ersten mal die Deutsche Kochkunst unter Beweis gestellt. Es gab original Bambes mit Apfelmus!
Herrlich, die Kinder und der Rest der Familie war jetzt nicht so begeistert, aber das war kein Problem, denn so blieb mehr für mich und Anna : )

Am Donnerstag hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen. Ich habe Anna wieder zum Flughafen gebracht und wir haben noch ein bisschen Spaß gehabt.
Ja und dann die letzte Umarmung... da waren wir noch ganz tapfer aber später sind wir beide ein bisschen zu traurig geworden und ein paar Tränen sind gekullert.
Aber in 5 Monaten und 2 Tagen seh ich sie ja schon wieder... wie natürlich auch alle anderen.
Aber diese Zeit dahin werde ich noch voll ausnutzen.
Alles in allem hatte ich eine wundervolle Zeit mit Anna und auch meine Familie hat sich total in sie verliebt, Alexander fragt immer noch ob es ihr jetzt wieder besser geht (sie hatte eine kleine Erkältung am letzten Tag)

In 2 Wochen haben die Kids Ferien und wir müssen aus dem Haus raus, da der komplette Parkett-Fußboden in der Küche neu versiegelt wird. Na mal sehen wo es uns da hinverschlägt.

Auf Ostern bin ja auch schon sehr gespannt. Mir wurde es so beschrieben: Plastikeier im Garten suchen und dann Osternester mit kleinen Geschenken im Haus.
Die Bedeutung von klein muss ich allerdings noch rausfinden.

Ach ja und da ich glaube noch nicht einmal richtig über die Absurditäten des amerikanischen Alltagslebens geschrieben habe ich diesen Part gleich mal an Anna abgetreten.
Also zum ersten mal ein Gastschreiber auf meinem Blog:

Da ich (Anna) das erstemal in den USA war, sind mir auch gleich einige Kuriositäten aufgefallen...es gibt keine normalen Türklinken wie bei uns, sondern Knaufe zum Drehen. Die stellen aber nicht so ein Problem dar wie das pergamentartige Klopapier, bei dem sich erstmal überlegen muss ob nun Falten oder Knüllen besser und schneller ist! Und da wir einmal auf der Toilette sind, gehts auch gleich mit der Klospühlung weiter: das sind alles solche Vakuumspühlungen, so wie wir sie von Zugtoiletten und Bussen kennen. Eine sehr sehr komische Sache, aber man gewöhnt sich an alles.

Weiter gehts in den Supermarkt...am Eingang steht ein Regal mit Scannern, die man sich mit nehmen kann und dann alles selbst einscannt was man in den Wagen legt. An der Kasse gibt man dann den Scanner ab und bezahlt, ohne dass nochmal von der Kassiererin kontrolliert wird. Da kann man doch übelst bescheißen, oder? Aber ich fand's lustig mit dem Scanner durchs Geschäft zu rennen. Ach ja, in Fashionstore kann man auch nicht einfach so in die Umkleide gehen. Nein, man muss seine Bügel mit Hosen, T-shirt, etc. erstmal dem Umkleiderverantwortlichen geben, der dann für einen eine freie Kabine sucht und findet. Dann legt er die Sachen rein und wünscht dir viel Spaß!!! Als ob ich nicht selbst schauen kann wo was frei ist...aber alle sind wirklich sehr freundlich!

Was mir erst nach 2 Tagen aufgefallen ist, dass man niemanden mit Zigaretten in der Öffentlichkeit sieht. Nur auf der Wall Street in New York sind die Börsenmakler mit Kippe im Mund auf der Straße rumgerannt. Das finde ich persönlich aber total toll, zu mal keine Kippenstummeln auf der Straße liegen. Generell ist es in den Städten, also Boston und New York die ich gesehen habe, sehr sauber. Ich hatte mir es doch sehr dreckig vorgestellt und war überrascht. Allerdings laufen auch immer Reinemachleute rum, aber so viel haben die gar nicht wegzumachen.

Als wir in New York auf der 5th Ave langgeschlendert sind überkam mich der Hunger und ich hatte noch einen Apfel dabei. Und wie ich so überm Essen war, kam ich mir irgendwie komisch vor. Ich glaube, wäre der Apfel ein Burger gewesen, hätte ich mich nicht so beobachtet gefühlt...hab dort nie jemanden obstessend gesehen. Aber in Berits Gastfamilie gab's auch Erdbeeren, Melone und Salat! Es sind auch nicht alle so fett wie man sich das so vorstellt. Eigentlich ganz normal so wie hier...Dicke und Dünne!

Dienstag, 24. März 2009

Gute Nachrichten...

Ich vermisse die Sonne, die Wärme, die Inseln... einfach alles!
Und trotz des Frühlingsanfangs am vergangenen Samstag fehlt hier ein bisschen das richtige Wetter. Es scheint zwar die Sonne, was immerhin schon einmal etwas ist, aber so die etwas wärmeren Temperaturen bleiben noch aus. 

Seit wir wieder das sind ist wirklich nicht viel passiert.
Arthur hatte vorletzten Samstag Geburtstag, der erste normale Erwachsenen Geburtstag. Meiner wurde ja besonders gefeiert weil es der erste Geburtstag in Amerika war. Also wurde für Arthur keine große Party geschmissen, aber ein Kuchen musste schon sein, diesen Part habe ich diesmal übernommen und ich muss sagen... es ist mir auch ganz gut gelungen.
Und weil wir einmal bei Geburtstagen sind... Heute wurde angefangen über Bradleys Party zu sprechen... Er hat im August!

Da auch Audras Vater, Neffe und der Mann ihrer Nichte vor nicht allzu langer Zeit ein Jahr älter wurden ging es letzten Samstag zu Audras Schwester Michelle zum feiern.
Ihr Mann Paul hat einfach alle von Hühnchen, über Burger, Sausages, Hot Dogs und Steak auf den Grill geschmissen und gegrillt wie ein Weltmeister... 

Danach wieder im allgemeinen Zusammensitzen Geschenke auspacken und Kuchen verdrücken.

Am Sonntag hieß es dann für mich mal wieder auf zum Cluster Meeting. Um das letzte hatte ich mich dank der Kreuzfahrt glücklicherweise gedrückt. In Milford habe ich dann nach ewigen Zeiten mal wieder Bowling spielen müssen. Ich bin ein Glücks-Bowler... also es geht gleich in diese Seitenrinne oder es wird mit ganz viel Glück ein Strike. Naja und an diesem Sonntag hat es ganz besonders gut geklappt und ich hab Joy mit meinem letzten Versuch überholt.
Und danach kam Joy raus mit der Sprache...
Sie gibt Matias und mir den Trauer-Blick und verkündet, dass dies wohl ihr letztes Cluster Meeting sein wird da ihr Leben zur Zeit zu stressig ist und sie ihre Tätigkeit als Local Coordinator aufgeben wird.
In diesem Moment hat die Sonne geschienen, Engel haben gesungen und ich hätte am liebsten gestrahlt von einem Ohr zum anderen.
Ich hab ihr den Trauerblick zurückgegeben war aber zu glücklich zum heucheln... das hat Matias übernommen.
Ja Ja da wars das also mit der Joy. Ich konnte diese Frau wirklich überhaupt nicht leiden...

Ach ja und am Sonntag den 8. März hatte ich Bergfest. Ja die Hälfte ist geschafft. Ja und ich muss sagen, diese Zeit ist einfach nur weg geflogen.
Mal sehen wie das jetzt mit der anderen Hälfte klappt.

So und am Donnerstag stell ich mich dann erst mal an den Flughafen und hole Anna ab.
Jaha ich bekomme zum ersten mal Besuch aus Deutschland. Mit Anna war ich schon in der Sächsischen Schweiz zum Kletter-Aktiv-Urlaub und jetzt kommt sie hierher!!!
Ich freu mich soooo sehr.
Dann zeig ich ihr ein bisschen Boston, Pymouth und New York denn genau dort geht es am Sonntag für 2 Tage hin. Diesmal habe ich allerdings ein Hostel gebucht, denn nochmal die ganze Nacht durch New York laufen und wach bleiben wäre nicht das schlauste gewesen.